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Das Ende der Artillerieschule ist in Sicht.

Zwar bleibt die Ausbildung der Artilleristen weiterhin in Idar-Oberstein. Doch die ARTILLERIESCHULE wird es nicht mehr geben.

Aus der “SCHULE“, dem Mutterhaus aller Artilleristen, wird ein sogenanntes Ausbildungszentrum für indirektes Feuer.

Allein schon der Name.

Bei allem Verständnis für die sicher erforderliche Neugliederung:

Den ehrwürdigen alten Namen hätte man doch wohl beibehalten können, oder?

  1. ADLER II
  2. DVA II

Siehe unter “Links” auch Sonderheft “Zugleich”.

Mit der Produktverbesserung (PV) Stufe 1 des Artillerie-Daten-Lage-Einsatz-Rechnerverbundes (ADLER) wurde das Führungs- und Informationssystem (FüInfoSys) Heer um das ADLER-Modul erweitert.

Damit ist eine einheitliche Anbindung aller Sensoren des Systemverbundes Artillerie sowie die Feuerunterstützung gewährleistet.

Dieser Tage wurde an der Artillerieschule der Artillerietruppe und Infanterie das 1. Beobachtungsfahrzeug vom Typ “Joint Fire Support Team Fennek” übergeben. Insgesamt werden 20 Joint Fire Support Teams” (JFST) in den nächsten Jahren ausgestattet.

Jedes “Joint Fire Support Team” (JFST) besteht aus 2 Fahrzeugen wird mit einem Boden-Boden-Fahrzeug und einem Luft-Boden-Fahrzeug ausgestattet werden.

  • Das Boden-Boden-Fz verfügt dabei über die erforderliche Führungsmittelausstattung zum Einsatz von Artillerie, Mörsern und seegehenden Wirkungsmitteln.
  • Das Luft-Boden-Fz erlaubt die Führung von Luftnahunterstützung mit Flugzeugen und Hubschraubern.

Die JFST sind auf der  Ebene der Kampftruppen eingesetzt. Sie ersetzen die früheren Artillieriebeobachter (AB) und die vorgeschobenen Beobachter Mörser (VB Mrs) sowie die Forward Air Controller (FAC).

Auf der Brigadeebene finden wir das Fire Support Coordination Team (FSCT) und auf Divisionsebene die Fire Support Coordinationen Group (FSCG).

Vernetzte Operationsführung bedingt einheitlich definierte Schnittstellen der Führungssysteme und der Waffeneinsatzsysteme. Dabei ist die Übermittlung und Verarbeitung relevanter Information in Echtzeit zu gewährleisten.  Nur so können die für die Feuerunterstützung geeigneten Wirkmittel und Sensoren in das streitkräftegemeinsame System eingebunden werden (JOINT) und damit die optimale Wirkung verzugsarm erreicht werden.

Die Interoperabilität zu den anderen beteiligten Nationen muss immer angestrebt werden (COMBINED).

Die Durchführung weltweiter erfolgreicher Einsätze erfordert streitkräftegemeinsame und multinationale Operationen. Der Erfolg des gemeinsames Zieles hängt letztlich vom koordinierten Zusammenwirken aller beteiligten Streitkräfte ab.

Die Konzeption der Bundeswehr (KdB) fordert daher ein bundeswehreinheitliches Denken. Nicht die Fähigkeiten einzelner Elemente sondern die Fähigkeit der Bundeswehr als Ganzes steht daher im Vordergrund.

Die Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung (STF) wird demnach als “streitkräftegemeinsame Fähigkeit zur gegenseitigen Feuerunterstützung für die taktische Ebene von Land-, Luft- und Seestreitkräften sowie Spezialeinheiten in allen Dimensionen des Einsatzraumes” definiert.

Für die Truppengattung Artillerie bedeutet das die ständige konzeptionelle und taktische Weiterentwicklung der Streitkräftegemeinsamen Taktischen Feuerunterstützung (STF) bzw. Joint Fire Support (JFS) zu verbessern und weiter zu entwickeln.

Wirksamkeit im Einsatz bedeutet zugleich auch die Fähigkeit zu Informationsoperationen.

  • Im dt. Heer
  • In der Marine
  • In der Luftwaffe

In den Konflikten und Konfliktzenarien der Welt

Darstellung der Lage/Einordnung des Themas Artillerie/Indirektes Heer

Führungs- und Waffeneinsatzsysteme für indirektes Feuer